Blutspenden senkt Blutdruck


Beim Aderlass den Druck ablassen
Blutspenden senkt Blutdruck

Bluthochdruck – in Deutschland ein Massenphänomen. Um den Druck zu senken, müssen viele Betroffene Medikamente schlucken. Deutsche Forscher fanden nun Hinweise dafür, dass es auch anders geht: mit Blutspenden.

Spenden lohnt sich

Wissenschaftler des Berliner Charité machten eine erstaunliche Entdeckung, die neue Ansätze in der Therapie von Bluthochdruck liefern könnte. Die Ärzte entnahmen Patienten mit metabolischem Syndrom zweimal je 300 Milliliter Blut. Vier gleichzeitig vorliegende Beschwerden kennzeichnen das metabolische Syndrom: Bluthochdruck, Übergewicht, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Wert widerholt oder ständig über 140 / 90 Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg) liegt.

Zwischen beiden Blutentnahmen lagen vier Wochen. Sechs Wochen nach der letzten Blutentnahme maßen die Forscher die Blutdruckwerte der Patienten und verglichen diese mit den Werten einer Kontrollgruppe. Auch die Patienten der Kontrollgruppe litten am metabolischen Syndrom, hatten jedoch keine Blutentnahme durchführen lassen.

Das Ergebnis: Bei den Blutspendern senkte sich der Blutdruck um durchschnittlich 16 mmHg, darüber hinaus verbesserten sich die Blutfettwerte. Bei der Kontrollgruppe veränderte sich dagegen nichts.

Eisen auf Abwegen

Die Wissenschaftler diskutieren nun die Ursachen für dieses Phänomen. Sie halten es für möglich, dass Blutspenden die Blutdruckwerte verbessert, indem es den Eisengehalt im Blut verringert. Bei einer Blutspende verliert der Spender etwa 250 Milligramm Eisen. Der Körper nimmt jedoch maximal 5 Milligramm pro Tag auf. Er braucht also etwa 50 Tage, um die Eisenreserven zu erneuern. Eine hohe Eisenkonzentration im Blut hemmt vermutlich das Herz-Kreislauf-System und fördert Bluthochdruck, da das überschüssige Eisen sich im Gewebe ablagert und die Gefäßwände weniger elastisch macht.

Die Forscher möchten in weiteren Studien herausfinden, ob Eisengehalt und Bluthochdruck zusammenhängen und ob regelmäßiges Blutspenden die Therapie gegen Bluthochdruck unterstützen kann.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Krakow

Kundeninformation

Für Medikamenten-Reservierung kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

News

Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht
Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht

Ob Fehlgeburt oder Abtreibung

Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.   mehr

Rezepte gegen Kater
Rezepte gegen Kater

Zu tief ins Glas geschaut?

Ob Familienfeier, Biergartenausflug oder Party: Wer beim Alkohol über die Stränge schlägt, bezahlt das am nächsten Tag meist mit einem Kater. Was hilft dagegen?   mehr

Blutdruckmessen will gelernt sein

Mann sitzt an einem Tisch und misst sich mit einem Blutdruckmessgerät selbst den Blutdruck.

Achtung Armhaltung!

Für eine korrekte Blutdruckmessung ist nicht nur ein geeignetes Gerät wichtig. Auch die Armhaltung muss stimmen – sonst kommen dabei leicht falsche Werte heraus.   mehr

Was tun gegen Cholesterin
Eine Person rührt Eier in einer Schüssel

Diät oder Therapie?

Die Frage beschäftigt Menschen mit zu hohen Cholesterin schon lange: Muss ich bei erhöhten Cholesterin-Werten auf das Frühstücksei verzichten? Und umgekehrt: Reicht eine Diät möglicherweise aus, um die Werte zu senken?   mehr

Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung
Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung

Bringt das was?

Für Menschen mit Diabetes ist es heutzutage normal: die kontinuierliche Messung des eigenen Blutzuckers. Doch ist die Methode auch für Gesunde sinnvoll?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rats-Apotheke
Inhaberin Claudia Voigt
Telefon 038457/22322
Fax 038457/22328
E-Mail ratsapotheke.krakow@web.de