Aufgeschoben ist nicht aufgehoben


Wer ständig aufschiebt ist krank
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Die Steuererklärung liegen lassen, das Fensterputzen auf morgen verlegen: Anstatt unangenehme Dinge sofort zu erledigen, schiebt man sie auf den nächsten Tag. Das ist nicht immer ein Zeichen von Faulheit. Es kann sich auch um eine Krankheit handeln: Prokrastination, das chronische Aufschieben.

Aufschieben kommt selten allein

Vom chronischen Aufschieben spricht man, wenn der Betroffene darunter leidet. Dies ist der Fall, wenn beispielsweise Studenten ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu spät abgeben oder ein Arbeitnehmer seine Abgabetermine immer wieder verschiebt. Ursachen gibt es viele: Angst zu versagen, Abneigung gegen spezielle Aufgaben, Fehleinschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit. Prokrastination tritt oft als Teil einer anderen psychischen Störung auf, wie einer Depression, einer krankhaften Angst oder eines Aufmerksamkeits-Defizit.

Ab wann der Betroffene unter einer Krankheit leidet, lässt sich nicht genau bestimmten. Die Grenzen zwischen einfachem Widerwillen und Prokrastination verschwimmen oft. Wer Angst hat betroffen zu sein, sollte sich daher einer psychologischen Begutachtung unterziehen.

Spaß an der Arbeit

Für Betroffene gibt es Hilfe: Beratungsstellen, Gruppen-Training oder eine Psychotherapie. Um vorzubeugen, beherzigen Sie folgende Tipps

  • Strukturieren Sie ihr Arbeitsverhalten.
  • Setzen Sie sich realistische Ziele.
  • Lassen Sie sich nicht ablenken.
  • Vereinbaren Sie mit sich selbst ein bestimmtes Zeitfenster, indem Sie die Arbeit erledigen.
  • Verbinden Sie ihre Aufgabe nicht mit negativen Gedanken oder Gefühlen.
  • Erlernen Sie neue Arbeitsmethoden.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Krakow

Kundeninformation

Für Medikamenten-Reservierung kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

News

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rats-Apotheke
Inhaberin Claudia Voigt
Telefon 038457/22322
Fax 038457/22328
E-Mail ratsapotheke.krakow@web.de