Richtige Hautpflege für Diabetiker


Hautbeschwerden vorbeugen
Richtige Hautpflege für Diabetiker

Trockene Haut ist keine Seltenheit. Doch besonders Menschen mit Diabetes leiden häufig unter ernstzunehmenden Hautproblemen. Wie sie sich helfen können.

Nach einem kalten Winter ist die Haut vieler Menschen gehörig strapaziert: Durch die geringe Luftfeuchte trocknet sie schneller aus und um mehr Wärme im Körper zu speichern, wird sie schwächer durchblutet. Dadurch gelangen weniger Sauerstoff und Nährstoffe vom Blut in die Haut. Dafür ist sie anfälliger für Schad- und Reizstoffe sowie Krankheitserreger.

Hautbeschwerden als Warnsignal für Diabetes

Insbesondere Menschen mit Diabetes sollten ihre Haut aktiv schützen: Ein Drittel von ihnen leidet unter trockener oder rissiger Haut. Der Grund ist ein Insulinmangel oder eine -resistenz, wodurch der Körper mehr Flüssigkeit ausscheidet und zugleich die Talg- und Schweißdrüsen weniger Fett und Feuchtigkeit produzieren. „Hautleiden und -veränderungen sind oft die ersten Anzeichen, an denen wir einen Diabetes Typ 2 erkennen“, erklärt Dr. Stefanie Kamann, Fachärztin für Dermatologie, Allergologie und Naturheilverfahren.

Bei Auffälligkeiten zum Facharzt gehen

Gerade Diabetikern empfiehlt die Ärztin daher, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte tun der Haut gut, häufiges Baden in heißem Wasser schadet ihr hingegen. Auch Maßnahmen zur Regulierung des Insulinspiegels helfen – zum Beispiel eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Kamann ergänzt: „Auffälligkeiten sollten Diabetes-Patienten ihrem Diabetologen oder Dermatologen zeigen und behandeln lassen, selbst wenn sie noch keine Schmerzen oder andere Beschwerden spüren.“

Quelle: Deutsche Diabeteshilfe

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