Nach dem Essen müde?


Warum Essen Energie raubt
Nach dem Essen müde?
Blend Images Photography/Veer
Achtung: Fettiges Essen bleibt besonders lange im Magen und raubt dem Körper die Energie.

Nach einer Portion Schnitzel mit Pommes fühlen sich die meisten schlapp. Müdigkeit nach dem Essen ist ganz normal. Warum das so ist und wie Sie trotzdem fit durch die Mittagspause kommen.

Verdauung kostet Kraft

Auch wenn wir davon nichts mitbekommen: Die Verdauung ist ein komplexer Prozess und braucht viel Energie. Sobald das Schnitzel im Magen angelangt ist, werden die Verdauungsorgane stärker durchblutet. Der Nahrungsbrei wird in Magen und Darm durch den Verdauungssaft in seine Grundbausteine zerlegt. Auch die Muskulatur der Magen- und Darmwand muss Arbeit leisten: Sie vermengt die Nahrung und transportiert sie weiter. Das Blut, das die Verdauungsorgane versorgt, fehlt anderen Organen, darunter dem Gehirn. Die schlechtere Sauerstoffversorgung bleibt nicht unbemerkt – wir werden müde.

Achtung Jojo-Effekt

Bei kohlenhydratreichen Mahlzeiten droht noch eine weitere Fitnessbremse: der Unterzucker. Nach Kaffee und Kuchen steigt der Blutzuckerspiegel erst mal rapide an. Der Körper reagiert mit der Ausschüttung des Hormons Insulin. Insulin fördert die Aufnahme des Zuckers in die Zellen. Der Blutzuckerpegel kann dadurch so stark sinken, dass das Gehirn unterversorgt ist. Die Folge: Müdigkeit.

Tryptophan im Essen – Serotonin im Kopf

Auch Lebensmittel die besonders viel von der Aminosäure Tryptophan enthalten, darunter Fleisch, Fisch und Eier, machen müde. Denn Tryptophan wird im Gehirn in das Glückshormon Serotonin umgewandelt. Serotonin macht zwar gute Laune, aber auch schläfrig. In der Medizin wird Tryptophan deshalb in hohen Dosen als Schlafmittel eingesetzt.

Es geht auch ohne Mittagsmüdigkeit

Um nach dem Essen nicht in ein Energietief zu fallen, gibt es jedoch einige Tipps. Banal aber wichtig: Man sollte nicht zu viel essen. Dabei hilft es langsam zu essen, so wird man schneller satt. Fettiges Essen vestärkt die Müdigkeit, da es die Verdauung fordert. Denn während Kohlenhydrate nur 1–2 Stunden im Magen verweilen, werden Butter und Co. bis zu 8 Stunden verdaut. Besser zu langsamen Kohlenhydraten greifen. Vollkornbrot, Kartoffeln und Reis lassen den Blutzucker gleichmäßig ansteigen – so vermeidet man den Jojo-Effekt des Insulins.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Krakow

Kundeninformation

Für Medikamenten-Reservierung kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

News

Blutzucker besser im Griff
Blutzucker besser im Griff

Kontinuierlich Glukose messen

Je besser beim Diabetes der Blutzucker eingestellt ist, desto geringer sind Folgeschäden. Besonders gut klappt das Messen mit einem kontinuierlichen Glukosemonitoring.   mehr

Musizieren geht auf die Knochen
Musizieren geht auf die Knochen

Immer mit Maß!

Wer viel musiziert, sollte aufpassen: Denn geigen, trompeten und Klavier spielen belasten Sehnen und Gelenke. Vorbeugen tut gut – am besten mit der richtigen Technik und Ausgleichssport.   mehr

Fleischlos essen stört Wachstum nicht
Fleischlos essen stört Wachstum nicht

Kinder vegetarisch ernähren?

Entwarnung für Eltern, die ihren Nachwuchs vegetarisch ernähren möchten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen führt die fleischlose Kost bei Kleinkindern nicht zu Wachstumsstörungen.   mehr

Säureblocker kann Asthma fördern
Säureblocker kann Asthma fördern

Vorsicht bei Atemwegserkrankungen

Säureblocker gelten als gut verträglich. Bei längerfristiger Einnahme drohen allerdings Nebenwirkungen. Insbesondere für Patient*innen mit chronischen Atemwegserkrankungen kann das problematisch werden.   mehr

Mit Optimismus länger leben
Mit Optimismus länger leben

Schützt Herz und Zellen

Für ein gesundes langes Leben sind nicht nur gute Gene verantwortlich. Man kann auch einiges selbst dafür tun - zum Beispiel sich weniger ärgern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rats-Apotheke
Inhaberin Claudia Voigt
Telefon 038457/22322
Fax 038457/22328
E-Mail ratsapotheke.krakow@web.de